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Ausstellung: Jüdische Flüchtlinge und Shanghai

Zwischen 1933 und 1941 nahm Shanghai mehrere tausend jüdische Flüchtlinge aus Deutschland, Österreich und anderen von Nazi-Deutschland besetzten Ländern auf, einige tausend davon wanderten nach einem kurzen Aufenthalt weiter in andere Länder. Bis zum Ausbruch des Pazifikkriegs im Dezember 1941 fanden mindestens 23 310 jüdische Flüchtlinge (nach dem „1940 Annal of the Committee for the Assistance of European Jewish Refugees in Shanghai (CFA)“, abgedruckt in Israel’s Messenger vom 21. Februar 1941) in Shanghai ihre provisorische Heimat, die meisten im heutigen Bezirk Hongkou.

2007 ließ die Volksregierung des Bezirks Hongkou das Shanghai Jewish Refugees Museum errichten. Mit Unterstützung des Shanghai Jewish Studies Center präsentieren das Shanghai Jewish Refugees Museum, das Konfuzius Institut Hannover, das Chinesische Zentrum, Hannover e.V. und die Liberale Jüdische Gemeinde Hannover die Ausstellung „Jüdische Flüchtlinge und Shanghai“ im Gemeindezentrum der Liberalen Jüdischen Gemeinde vom 18.09. – 30.10.2011.

Ausstellungsraum:
Liberale Jüdische Gemeinde Hannover, Fuhsestraße 6, 30419 Hannover
Tel.: 0511-2880100

Verkehr:
Stadtbahnlinie 4 und 5, Haltestelle Stadtfriedhof Stöcken

Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag 10-12 Uhr, Mittwoch 14-17 Uhr (außer am 28.09. und 12.10.11)

Begleitveranstaltungen:
„Die Flucht nach Shanghai“. Film von Lutz Mahlerwein, ehemaliger ARD-Korrespondent in Peking
Donnerstag, 22.09.2011, 19.00 Uhr

„Der chinesische Diskurs über das jüdische Exil in Shanghai“. Vortrag von Dr. Chunchun Hu, Vizedirektor des Konfuzius-Instituts Hannover
Dienstag, 18.10.2011, 19.00 Uhr

“Erlkönigs Reich — Die Geschichte einer Täuschung“. Lesung von Peter Finkelgruen, Journalist. Geboren in Shanghai, liest aus seinem Buch
Montag, 24.10.2011, 19.00 Uhr